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Flagge von IndienIn den letzten Jahren haben sich immer mehr Menschen dafür entschieden, ihren Urlaub in Indien zu verbringen. Die völlig fremde Kultur und Lebensweise, die Einfachheit der Lebensbedingungen und die eindrucksvolle Landschaft machen den Reiz dieses Landes aus. Wer nach Indien reist, muss bereit sein, seine europäischen Erwartungen und Erfahrungen weit hinter sich zu lassen und offen sein für unvergessliche Erlebnisse.

Die beste Jahreszeit, um Indien zu bereisen, ist zwischen November und Februar. Auch wenn es dann vor allem in Norden und in den Bergen nachts etwas kalt werden kann, ist das Klima während dieser Monate am angenehmsten. Im März und April wird es langsam wärmer; im Norden des Landes ist die Hitze aber bis Mai noch durchaus zu ertragen. Vermeiden sollte man Reisen zwischen Juli und September, weil das die Monsunzeit ist.

 

Die Kultur und Geschichte Indiens reicht weit in die Vergangenheit zurück, und ihre Vielfältigkeit und Einzigartigkeit ist einer der Hauptgründe, dieses Land zu bereisen und schätzen zu lernen. Indien verfügt über eine der ältesten Kulturen der Welt und reicht zurück bis 3.000 Jahre vor Christi Geburt. Kein Wunder also, dass die indische Kultur den gesamten süd-ostasiatischen Raum entscheidend geprägt hat. Eine besondere Rolle spielt in der indischen Kultur die Religion. In Indien sind verschiedene Glaubensrichtungen entstanden, von denen die wichtigsten der Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus sind. Neben einer Vielfalt an Religionen existieren in Indien unzählige Völkergruppen und verschiedene Sprachen, die die Kultur zusätzlich anreichern. Die verschiedenen Einflüsse spiegeln sich in der Architektur, Literatur, Musik und Malerei wider. Vor allem die indische Filmproduktion hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt und konnte mit ihren Bollywood-Produktionen weltweit Erfolge feiern.
Ein weiterer "Exportschlager" aus Indien, der inzwischen rund um den Globus bekannt ist, die Yoga. Diese Art von Gymnastik soll den Körper auf Meditation einstimmen und dient so als Vorbereitung für religiöse Sitzungen. In der westlichen Welt ist Yoga inzwischen durchaus populär und dient gestressten Arbeitern als Ausgleich.

 

Die Geografie Indiens ist sehr vielfältig. Es ist das siebtgrößte Land der Erde und wird im Norden durch den Himalaya begrenzt. Südlich des Gebirges befindet sich ein sehr fruchtbares Tal an, dass durch die Flüsse Ganges und Brahmaputra mit ausreichend Wasser versorgt wird. An diese Ebene schließt sich die Wüste Thar an, in deren Süden und Osten sich das Aravalligebierge befindet. Noch weiter südlich liegen die Sümpfe des Rann von Kutch. Der größte Teil Indien besteht aus dem Hochland von Dekkan, das von mehreren Gebirgszügen begrent wird. In den östlichen Ausläufen befindet sich der Golf von Bengalen, einer fruchtbaren Küstenregion. Neben dem Festland besteht Indien aus Inselgruppen, die der Küste vorgelagert sind: die Korallenatolle von Lakshadweep inklusive der Lakkadiven und Amindiven und Minicoy, die Andamanen und Nikobaren. So vielfältig wie die verschiedenen Landschaften ist auch die Tierwelt Indiens. Elefanten, Nashörner, Tiger, Leoparden, Affen sowie unzählige Vögel- und Reptilienarten haben in Indien ihr zu Hause.

Die Geschichte Indiens ist, wie bereits erwähnt, sehr vielfältig und reicht weit in die Vergangenheit zurück. Um 2.000 v. Chr. dragen die Aryer ins das Land ein, was zur Entstehung des Hinduismus führte. In den folgenden Jahrhunderten wurden weitere Religionen gegründet, wie z.B. der Buddhismus, der im 6. Jh. v. Chr. entstand und neben dem Hinduismus die wichtigste geistige Strömung ist, der Jainismus und der Sikhismus. Im 3. Jahrhundert v. Chr. entstand das erste indische Großreich unter dem Herrscher Kaiser Ashoka. Nach seinem Tod zerfiel das Reich in kleine Einzelstaaten und konnte erst im 4. Jh. n. Chr. wieder vereint werden. Ab dem 8. Jahrhundert drangen die Muslimen in Indien ein und übernahmen ab dem 12. Jahrhundert die Herrschaft des nördlichen Teiles des Landes. Ende des 14. Jh. fielen die Mongolen in Indien ein, die im 16. Jh. ebenfalls im Norden des Landes das Mongolenreich gründeten, das für mehr als 200 Jahre existierte. 1757 begann die britische Kolonialherrschaft, die bis 1949 andauerte. Einer der bedeutendsten Kämpfer für die Unabhängigkeit des Landes war Mahatma Gandhi. Mit dem Ende als Kolonie wird Indien eine parlamentarisch-demokratische Republik.

Seit einigen Jahren boomt der Fremdenverkehr in Indien und hat sich zu einer wichtigen Einnahmequelle des Staates entwickelt. Neben Indern, die im Ausland leben und nach Indien kommen, um ihre Verwandten zu besuchen, gibt es immer mehr Touristen, die die Kultur des Landes hautnah erleben möchte.

Die beliebteste Attraktion ist das Taj Mahal in Agra, das wohl bekannteste Mausoleum der Welt, das der Großmogul Shah Jahan 1631 für seine verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal errichten ließ. Ein weitere viel besuchter Ort ist der Bundesstaat Rajasthan im Nordwesten des Landes. Hier findet man die verschiedenen Landschaften Indien auf relativ kleinem Raum; im Norden befindet sich die Thar-Wüste, im Osten die fruchtbaren Ebenen, die durch das Aravalligebierge abgegrenzt werden, und im Süden beginnt das Hochland des Dekkan. Auch Dehli, die ehemalige Hauptstadt Indiens, fehlt bei keiner Rundreise. Die Stadt mit 12 Millionen Einwohnern ist ein wichtiges Kulturzentrum, in dem man viele historische Gebäude betrachten und indisches Großtadtleben erleben kann. Goa, der kleinste indische Bundesstaat liegt an der mittleren Westküste. Goa stand als einzige Region Indiens lange Jahre unter portugiesischer Herrschaft und unterscheidet sich daher deutlich vom Rest des Landes. Für viele Indien-Besucher ist Goa ein Hauptziel, seitdem sich in den Sechziger Jahren viele Hippies aus Europa dort niedergelassen haben. Die unbeschwerte und weltoffene Art der Goaner ist weltweit legendär. Seit den Achtziger Jahren entstanden Hotelanlagen, aber auch heute noch ist es möglich, einen ruhigen und einsamen Strand am Arabischen Meer zu finden, um dort ein paar entspannte Tage zu verbringen. Auch der Bundesstaat Karala an der Malabarküste im Südwesten Indiens zählt zu den beliebten Touristenregionen. Viele Kanäle, Seen und Flüsse locken zahlreiche Urlauber an, ebenso wie Naturparks, in denen man Tiere beobachten kann, sowie die traumhaften Strände der Region.

 

Indien hat als Reiseland für jeden etwas zu bieten. Vielfältige Landschaften bieten unendliche Möglichkeiten für Urlauber jeglicher Art; egal ob man in den Bergen wandern gehen, eine Kulturreise durch die Geschichte Indiens machen, am Strand entspannen oder einen Einblick in die indische Gesundheitstradition Ayurveda bekommen möchte, die auch bei uns immer verbreiteter wird - Indien ist ein wahres Traumland, wie es weltweit kein zweites gibt!